Wildtiermanagement und Naturschutz in der Fehmarnbeltregion ist ein neues deutsch-dänisches Projekt. Es wird Erkenntnisse über Lebensbedingungen des Rebhuhns in den offenen landwirtschaftlichen Flächen der Region sammeln und gleichzeitig auf beiden Seiten des Fehmarnbelt Konzepte für Verbesserungen der Lebensbedingungen des Rebhuhns entwickeln.
Daher hat sich das Projekt Wildtiermanagement und Naturschutz in der Fehmarnbeltregion das Ziel gesteckt, durch eine Zusammenarbeit von Landwirten und Jägern sowohl wirtschaftlich als auch biologisch nachhaltige, modellhafte Lösungsmöglichkeiten zu finden, die für die erfolgreiche Rückkehr des Rebhuhns in die offene Agrarlandschaft nötig sind.
„Biodiversität“ in der Kulturlandschaft ist in Europa ein öffentlich-politisch gefordertes Ziel. Das vorliegende Projekt arbeitet auf dieses Ziel hin. Rebhühner dienen dabei als „Anzeiger“ für den Zustand des Lebensraumes in der Fehmarnbeltregion. Vereinfacht bedeutet dies, dort wo viele Rebhühner überleben können, ist die Agrarlandschaft auch aus Naturschutzsicht in Ordnung.
An diesem EU-Projekt Beteiligen sich das Institut für Natur- & Resourcenschutz mit seinem Wildtier-Kataster, der dänischen Jagdverband und der Landesjagdverband-Schleswig-Holstein.
Die Hompage des Interreg-Projektes ist hier.